Stiftung Schloss Landshut / Felix Brodmann
Stiftung Schloss Landshut / Felix Brodmann
Stiftung Schloss Landshut / Felix Brodmann
Stiftung Schloss Landshut / Felix Brodmann

Ausstellungen

Sonderausstellung Geissfuss und Biberschwanz

Schloss Landshut, Utzenstorf

Ein Schlossbau mit «Geissfuss und Biberschwanz»
Baustelle Schloss Landshut 1624-1630

Ein Schlossbau mit «Geissfuss und Biberschwanz»
«DEN 18 AVG : 1624 WARD DIESER BAUW ANGEFANGEN … » so beginnt die stolze Inschrift auf dem Hauptportal von Schloss Landshut, neu erbaut zu Anfang eines turbulenten 17. Jahrhunderts.
Ein Fenster zu dieser spannenden Zeit in der bewegten Schlossgeschichte öffnet die neue Sonderausstellung «Geissfuss und Biberschwanz», welche an der Eröffnung der diesjährigen Schloss-Saison zur Vernissage einlädt.

Ein neues Schloss mitten in der «Kornkammer»
Vor bald 400 Jahren beschlossen die Räte des Staates Bern den Neubau des Schlosses Landshut in der emmentalischen «Kornkammer». Dabei wurde bedacht geplant und nichts dem Zufall überlassen. Die Ausführung des Baus wurde dem bekannten Steinwerkmeister Daniel Heintz II, Nachfolger seines Vaters im Berner Werkmeisteramt, übertragen. Mit Geissfuss, Biberschwanz und weiteren - heute manchmal kurios anmutenden - Mitteln setzten die damaligen Bauhandwerker ihr ganzes Wissen, Können und Geschick für den Prestigebau ein. Was kam ihnen dabei zu Pass und was für Probleme stellten sich den Bauleuten auf der spätmittelalterlichen Baustelle? Wie wirkten sich Hexenverfolgung, Pest und Krieg auf die Menschen und den Schlossbau aus? Was sah man damals als «Kunst am Bau» - und was im Himmel hatten ganze Eier im Mörtel zu suchen?

Unterhaltsame Baustellentour ins 17. Jahrhundert
Mit der diesjährigen Sonderausstellung «Geissfuss und Biberschwanz» geht es auf die Baustelle und auf kurzweilige Entdeckungsreise in die bewegte und faszinierende Bau-Vergangenheit des Wasserschlosses Landshut. Die neue Schau, produziert von der Stiftung Schloss Landshut als erste in der Reihe „Wohnen und Leben im 17. Jahrhundert“, erzählt spannende Geschichten rund um die Entstehung des heutigen Schlosses und vermittelt detaillierte Einblicke in das Leben der Bauhandwerker vor 400 Jahren. Spielerisch doch fundiert schärft die Ausstellung das Auge der Besuchenden für bauliche Besonderheiten; die Entdeckung von versteckten Schönheiten, Erstaunlichem und gar Kuriosem innerhalb und ausserhalb des Schlossgebäudes sind garantiert!

Hintergründe, Abgründe und altes Bauhandwerk mit goldenem Boden
An Führungen mit Baustellenatmosphäre durch die neue Schau berichten die Ausstellungsmacherinnen anlässlich der Vernissage vom 12. Mai Hintergründiges aus erster Hand. Wie es auf der Grossbaustelle vor 400 Jahren zuging und Einzelheiten zur baulichen Veränderung von Schloss Landshut erfahren die Besuchenden an der Abendführung vom 27. Juni. Der Berner Patrizier Abraham Jenner, während der Bauzeit des Schlosses Anfang des 17. Jahrhunderts als Landvogt auf Schloss Landshut eingesetzt, steht im Fokus der August-Abendführung mit der Utzenstorfer Lokalhistorikerin Barbara Kummer.
Am diesjährigen Schweizer Schlössertag Anfang Oktober steht in Landshut das alte Bauhandwerk im Zentrum; das Publikum wird alte Handwerkstätigkeit in direkter Ausführung erleben und wer es sich zutraut, kann gleich mit historischem Werkzeug und unter fachlicher Anleitung selber Hand an Holz, Stein und Eisen legen!

Ein Fenster in die Welt des Hochmittelalters öffnet sich dem Publikum an der Open Air Filmsoirée vom 24. August im Hof des Schlosses. Es geht direkt ins pralle Leben, ins laute, staubige Treiben auf der Grossbaustelle einer gotischen Kathedrale im England des 12. Jahrhunderts. Der Schlussteil des Filmepos ‚Die Säulen der Erde‘ erzählt in unvergesslichen Bildern von Kämpfen zwischen kirchlichen und weltlichen Mächten und illustriert in starken Bildern die Freuden, Sorgen, Träume und den oftmals harten Alltag der damals lebenden Menschen.

Detaillierte Information und gesamtes Veranstaltungsprogramm der Saison 2019 auf www.schlosslandshut.ch

Datum

Bis  13.10.2019

Preis

Erwachsene Fr. 7.- / Fr. 6.- AHV/IV, Kollektiv ab 20 Personen
Kinder bis 6 Jahre gratis, bis 16 Jahre Fr. 1.-

Schlossführungen auf Anfrage, Dauer zirka 1 Stunde (Fr. 100.-)
Schlosswart Telefon 032 665 40 27 – E-Mail info@schlosslandshut.ch

Adresse

Schloss Landshut
Schlossstrasse 17
3427 Utzenstorf

Kontakt

Schweizer Museum für Wild und Jagd
Schloss Landshut
Schlossstrasse 17
3427 Utzenstorf
info@schlosslandshut.ch
+41 (0)32 665 40 27
+41 (0)32 665 40 33

Kategorie

  • Sonderausstellung

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guidle.com/xPhehd