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DESCRIPTION:Die Süddeutsche Zeitung beschreibt Julia Lezhneva als eine „Magierin“, die ihre Stimme im Nichts verschwinden lassen könne, um im nächsten Moment ein „Feuerwerk an Girlanden und aberwitzigen Vokalkunststücken“ abzufeuern. Perfekte Voraussetzungen für ein Programm, wo sich alles um das „Goldene Zeitalter“ dreht. Ende des 16. Jahrhunderts glaubten Gelehrte und Musiker in Florenz (die Florentiner Camerata), dass im antiken Griechenland Dramen nicht gesprochen, sondern vollständig gesungen wurden. Sie betrachteten die Antike als das „Goldene Zeitalter“ der menschlichen Kultur. Ihr Ziel war nicht einfach eine neue Erfindung, sondern die Wiedergeburt (Renaissance) einer verloren geglaubten musikalischen Perfektion. Das war gleichzeitig die Geburtstunde der Oper. Man trennte sich von der komplexen Mehrstimmigkeit (Polyphonie) zugunsten eines Sologesangs mit einfacher Begleitung (Generalbass). Die strenge Regelhaftigkei des Generalbasses gab dem Sänger die Freiheit, Emotionen so leidenschaftlich auszudrücken, wie man es sich für die antiken Helden vorstellte.\n\nGiulio Caccini lieferte mit seiner Sammlung Le Nuove Musiche (1601) die theoretischen Grundlagen. Claudio Monteverdis „Scherzi musicali“ zeigen trotz vermeintlicher Einfachheit starke Leidenschaften, die ihre  musikalische Kraft aus der Konfrontation gegensätzlicher Affekte gewinnen. In der Musik des Hochbarocks, etwa bei Antonio Vivaldi, werden diese Affekte durch extreme Intervalle und chromatische Linien bis hin zur virtuosen Wutarie gesteigert. Einen Ruhepol in diesem musikalischen Kampf der Gefühle bietet die Lautenmusik von Pietro Paolo Melli.\n\nJulia Lezhneva, Sopran\nArtist in Residence 2026\nLuca Pianca, Theorbe\n\nGiulio Caccini (1551-1618)\n«Dolcissimo sospiro», Arie\n«La bella man vi stringo», Madrigal\n«Amarilli mia bella» (verziert), Arie\n«Belle rose porporine», Arie IX\n\nClaudio Monteverdi (1567-1643)\n«Ecco di dolci raggi il sol armato» SV 249\n«Quel sguardo sdegnosetto» aus «Scherzi Musicali» SV 247\n\nVincenzo Bernia (1561-1626)\nToccata cromatica & Allemanda für Laute\n\nPietro Paolo Melli (1579-1625)\nPreludio & Aria del Gran Duca für Laute\nCorrente «La Palatina» für Laute\n\nDomenico Mazzocchi (1592-1665)\n«Con ghirlanda di rose», Kantate\n\nGiacomo Carissimi (1605-1674)\n«Tu m´hai preso a consumare», Kantate\n\nPause\n\nAntonio Vivaldi (1678-1741)\n«Sorge vermiglia in ciel la bella aurora», Kantate RV 667\n\nManuskript Goëss-Ebethal (16. Jh.)\nPrélude, Allemande, Gigue, Sarabande & Chaconne für Laute\n\nGiovanni Paisiello (1740-1816)\nVariationen zu «Nel cor più non mi sento»\n\nhttps://classicascona.ch/de/\n\nKontakt\nFondazione Settimane Musicali Ascona\nViale Bartolomeo Papio 5\n6612 Ascona\n+41 (0)91 759 76 65\n\nVerfügbarkeit / Datum, Zeit\n23.9.2026 19:30 - 21:20\n\nPreis\nCHF 60.00 / 40.00 / 20.00\n\nVorverkauf\nhttps://www.kulturticket.ch/50028/classicAscona/event/1818\n\n\nDas Angebot im Detail: https://www.guidle.com/angebote/1255537938/golden_age__julia_lezhneva_ii/ronco_sopra_ascona\nQuelle: https://www.guidle.com
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