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LOCATION:Gewerbemuseum Winterthur Kirchplatz 14, 8400 Winterthur
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DESCRIPTION:Wie wollen wir in Zukunft leben, produzieren und miteinander umgehen? Das Gewerbemuseum Winterthur widmet sich regelmässig den Fragen und Visionen der jungen Generation und bietet Studierenden und jungen Designschaffenden eine Plattform, um ihre Ideen für die Gestaltung unserer Zukunft zu präsentieren. Denn die Herausforderungen von Klimawandel, Ressourcenknappheit und gesellschaftlichem Wandel verlangen nach neuen Perspektiven und nach Menschen, die Verantwortung übernehmen. «Next Relations – Zukunft gestalten» zeigt, wie angehende Designschaffende diese Verantwortung verstehen und welche Impulse sie für eine nachhaltige Zukunft entwickeln.\n\nDas Gewerbemuseum Winterthur wirft in «Next Relations – Zukunft gestalten» einen Blick in die Zukunft und präsentiert Semesterarbeiten von Studierenden der Studienrichtung Industriedesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/DE. Im Zentrum steht die Frage, welchen Stellenwert Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Gestalten für den Designnachwuchs haben. Wie können wir in Zukunft nachhaltiger produzieren und auch konsumieren? Was kann und muss Design leisten? Welche Visionen entwerfen die Studierenden und was können wir aus ihren Ideen für die Gestaltung unserer Zukunft lernen? Die Ausstellung lädt dazu ein, Gestaltung als offene Praxis im Netzwerk komplexer Beziehungen zu erleben – mit dem Ziel, Gedankenmodelle für eine gemeinsame Zukunft zu entwerfen.\n \nDie Herausforderungen unserer Zeit sind zu komplex, um sie isoliert zu lösen. Deshalb braucht es neue Formen der Zusammenarbeit sowie umfassendere und fächerübergreifende Konzepte, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Design steht heute mehr denn je vor der Aufgabe – und Chance –, sich neu zu verorten: nicht für klassische Problemlösungen, sondern neu auch als vermittelnde Rolle inmitten komplexer Beziehungen. So können Designer:innen wissenschaftliche Erkenntnisse, lokale Erfahrungen, technologische Entwicklungen, ökologische Bedingungen sowie Perspektiven menschlicher und nicht-menschlicher Akteur:innen verknüpfen.\n\nDas Gewerbemuseum Winterthur und die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/DE sind als Mitglieder des Vereins «Material-Archiv» eng miteinander verbunden. Für die Einladung zu dieser Ausstellung war zudem die ausgeprägte Praxisorientierung der Hochschule entscheidend. Studierende werden früh dazu motiviert, Partnerinstitutionen für ihre Feldforschungen zu finden und Kollaborationen für innovative Entwürfe und Projekte einzugehen.\n\nDESIGN DER ZUKUNFT NEU DENKEN\nDie Vielfalt der Möglichkeiten, mit Materialien und Technologien Produkte und Anwendungen zu formen, ist schon heute immens. Täglich kommen neue hinzu. Die Frage ist: Wohin wollen wir diese Potenziale lenken? Insbesondere in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist? Viele Zukunftsthemen – die Nachhaltigkeit weit vorne – sind mehr denn je aktuell und akut geworden. Längst ist es nicht mehr einzig eine Frage nach umweltverträglichen Materialien und Technologien. Für eine nachhaltige Zukunft braucht es ein grundsätzliches Umdenken und einen interdisziplinären Dialog.\n\nIn zwei Projekten widmeten sich die Studierenden der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/DE, Richtung Industriedesign, diesen Fragen. Im Modul «Sorry, we are open!» haben sie Konsumgewohnheiten hinterfragt und zirkuläre Service- und Nutzungskonzepte mit entsprechenden Produkten entworfen. Daneben untersuchten sie im Modul «Microbial Factories», wie mikrobielle Prozesse, mechanische Formgebung und lokale Ressourcen miteinander verwoben werden können. Alle Resultate zeigen: Zukunft entsteht nicht im Alleingang – sondern im gemeinsamen Entwerfen von Verbindungen, die zuvor nicht denkbar waren.\n\nTEILEN, LEIHEN, UPDATEN, REPARIEREN, KOMPOSTIEREN, ZIRKULIEREN, TAUSCHEN\nNachhaltiger Konsum wird für viele Menschen immer wichtiger und sie sind immer mehr bereit, ihre Gewohnheiten zu ändern. Das betrifft neben dem Wohnen, Arbeiten und der Mobilität vor allem auch kurzlebige Konsumgüter. Sie möchten Produkte aus recycelten Materialien oder regionale Erzeugnisse kaufen, Dinge länger nutzen und reparieren lassen – und geben dafür sogar mehr Geld aus. Auch möchten sie Produkte leihen, statt besitzen, ihre eigenen Besitztümer oder auch ihr Know-how teilen. Gleichzeitig wächst das Interesse zu wissen, woher Produkte kommen und welche Auswirkungen der Konsum hat.\n\nMit Ideen wie Teilen, Leihen, Updaten, Reparieren, Kompostieren, Verkaufen, Zirkulieren, Austauschen oder Anpassen machen die Studierenden im Projekt «Sorry, we are open!» alternative Geschäftsmodelle vorstellbar und zeigen mögliche Wege des Konsums auf. Ressourcen sollen geschont, Materialien im Kreislauf gehalten und nachhaltiges Handeln im Alltag erlebbar werden.\n \nBIOBASIERTE PRODUKTION: DEZENTRAL, REGENERATIV UND GEMEINSAM MIT MIKROBEN \nWas wäre, wenn wir mithilfe von Mikroorganismen nicht nur Lebensmittel wie Brot, Sauerkraut oder Käse herstellen, sondern auch Alltagsprodukte als Alternative zu Kunststoff? Erste Grundstoffe für Konsumgüter werden bereits mikrobiell produziert – oftmals in grossen Bioraffinerien, die wenig flexibel sind und bestehende Abhängigkeiten fortschreiben. Doch wie lassen sich solche Prozesse kleiner, flexibler und vor Ort umsetzen? Wie können Produkte dabei direkt in ihre Form wachsen? Und wie können verschiedene Akteur:innen zusammenarbeiten, um nachhaltige Produktionsweisen zu entwickeln?\n\nMit diesen Fragen beschäftigten sich die Studierenden im Projekt «Microbial Factories». Sie kombinierten biologische Wachstumsprozesse mit mechanischer Formgebung und experimentierten mit ausgewählten Mikroorganismen und selbst entwickelten Produktionsapparaten. Entstanden sind erste Prototypen und Materialstudien, die zeigen, wie biobasierte Produktion dezentral, regenerativ und gemeinsam mit Mikroben gestaltet werden kann.\n\nPROJEKTLEITUNG \nBurg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, DE\nProf. Mareike Gast, Professorin für Industriedesign / Projektleiterin BurgLabs\nAndreas Wagner, Künstlerischer Mitarbeiter Industriedesign\n\nKOOPERATION\n«Next Relations» wurde von der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/DE in Zusammenarbeit mit dem Gewerbemuseum Winterthur konzipiert.\n\nVERANSTALTUNGEN\nDie Ausstellung wird von einem breiten Veranstaltungsprogramm begleitet.\n\nhttps://gewerbemuseum.ch/de/ausstellungen/next-relations-zukunft-gestalten/\n\nKontakt\nGewerbemuseum Winterthur\nKirchplatz 14\n8400 Winterthur\n+41 52 267 51 36\n\nVerfügbarkeit / Datum, Zeit\n11.9.2026 - 29.3.2027 10:00 - 12:00 Di, Mi, Fr, Sa, So\n11.9.2026 - 29.3.2027 10:00 - 20:00 Do\n\nBesondere Öffnungszeiten an Feiertagen.\n\nPreis\nCHF 12.00 / 8.00\n\n\nDas Angebot im Detail: https://www.guidle.com/angebote/1317565369/next_relations_-_zukunft_gestalten/winterthur\nQuelle: https://www.guidle.com
SUMMARY:Next Relations - Zukunft gestalten
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