Wortkunst & Literatur, Wissen, Informatik & Umwelt
Lyrik im interkulturellen Kontext
Pfistergasse 20, Luzern
Wie Lyrik kulturelle Identität und Differenz zur Sprache bringt, ist Diskussionsgrundlage für das Referat von Dr.phil. Dr.h.c.mult. Manfred Osten
Lyrik als eine der freisten Formen literarischer Schaffenskraft, die ihren Nährboden vornehmlich aus dem eigenen kulturellen Umfeld erhält, potenziert zugleich auch die Kraft, über den eigenen Tellerrand zu schauen. »Ich bin ein Mohammedaner«, meinte Goethe in seinem West-östlichen Diwan und antizipierte die heutigen interkulturellen Herausforderungen. Wie Lyrik kulturelle Identität und Differenz zur Sprache bringt, ist Diskussionsgrundlage für das Kolloquium mit Manfred Osten. Zur Vorbereitung wird die Lektüre ›Alles veloziferisch oder Goethes Entdeckung der Langsamkeit‹ (Suhrkamp, 2003) von Manfred Osten sowie seine Gedichtbände ›Der Baum der Reisenden‹ (Verlag St. Gertrude, 2008) und ›Die Erotik des Pfirsichs. 12 Porträts japanischer Schriftsteller.‹ (Suhrkamp, 1996) empfohlen.
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