Chilbi, Alpwesen / Älperbruderschaften, Historischer Brauch

Älplerchilbi

Hergiswil NW

Die Kultur und das Brauchtum der Älplerbruderschaft hegen und pflegen, so lautet das Credo der Älplerchilbi.

Die Tradition der Älplerchilbi geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Es ist das Dank- und Herbstfest der Älpler und Bauern, wobei heutzutage nicht nur ausschliesslich Bauern in der Gesellschaft dabei sind.  In einem feierlichen Gottesdienst wird Gott für den Beistand sowie für  die gute und reichliche Ernte gedankt. In Hergiswil findet die Älplerchilbi alle zwei Jahre Mitte Oktober statt.  Die Älplerbeamten und deren Begleiterinnen tragen an diesem Ehrentag ihre wertvollen Trachten. Nach dem Gottesdienst gelten, als gesellschaftlicher Höhepunkt, die Darbietungen der „Butzis“ auf dem Kirchenplatz, welche mit Blasmusik, Fahnenschwingen, Alphornblasen und Jodelgesang umrahmt werden.
Der Wildemann und das Wildeweib oder eben „Butzis“ erinnern an die uralten Zeiten, da in den Bergen noch Reste der heidnischen Urbevölkerung lebten, die an den neueingewanderten Bauern auf den Alpen halfen und zum Dank dafür an die Chilbi eingeladen wurden.  

Natürlich dürfen an der Hergiwiler Älplerchili die feinen Nidwaldner Zigerkrapfen und ein feines Kafi-Schnaps nicht fehlen. Am Sonntagnachmittag sagen die Wilden ihre Sprüche in gereimter Form auf, wobei sie die Sünden und Dummheiten der Dorfbewohner ausplaudern.

Der Älplerchilbimontag ist nach dem Gottesdienst mit Spiel und Spass den Kindern gewidmet und am Abend vergnügen sich die Erwachsenen beim Älplertanz.

Die Kultur und das Brauchtum der Älplerbruderschaft hegen und pflegen, so lautet das Credo der Älplerchilbi. Wir wollen damit eine Verbindung zwischen allen Hergiswilern und Hergiswilerinnen schaffen.

Datum

17.10.2010
21.10.2012 Bis 22.10.2012

VERANSTALTUNGSORTE
- Kirche
- Vorplatz Kirchenzentrum
- Loppersaal

Adresse

6052 Hergiswil NW

Kontakt

Älplergesellschaft Hergiswil
Remo Zberg
Präsident
6052 Hergiswil

Kategorie

  • Alpwesen / Älperbruderschaften
  • Chilbi
  • Historischer Brauch