Brunnen

Kolinbrunnen

Zug

1540 fasste der Rat von Zug den Beschluss, auf dem Lindenplatz einen Brunnen zu errichten und erwähnte dabei einen Maler Anton, der vermutlich die Fassung des Brunnens erstellt hat.
1541 wurde der Lindenbrunnen, wie er ursprünglich genannt wurde, aufgerichtet. Diese Jahrzahl findet sich auf dem korinthischen Kapitell mit Voluten und Masken. 1747 erfolgt eine Restauration des Brunnens, was eine Inschrift am Trog bestätigt. Die Standfigur lässt verschiedene Deutungen zu. Es kann sich um einen Pannerherren, einen anderen militärischen Beauftragten oder auch um einen Vertreter der Familie Kolin handeln. In diesem Fall wäre es wahrscheinlich, hier eine Statue des Pannerherren und Erbauers des nahe gelegenen Hotels Ochsen, Wolfgang Kolin, vor sich zu haben. Davon abgeleitet ist die weitere Bezeichnung Ochsenbrunnen. Die Renaissance-Brunnensäule wurde 1891 erneuert, die Statue 1892 mit Aluminium neu gefasst. 1915 erfolgte eine durch den Architekten Emil Weber geleitete grosse Renovation, bei der das Becken abgespritzt und teilweise in Kunststein ergänzt sowie die Statue neu gefasst wurde.

Der Brunnen befindet sich an der Grabenstrasse beim Kolinplatz.

Adresse

6300 Zug

Datum


Ganzjährig.

Preis

Kostenlose Besichtigung.

Kontakt

Zug Tourismus
Bahnhofplatz
6300 Zug
info@zug.ch
+41 (0)41 723 68 00
+41 (0)41 723 68 10

Kategorie

  • Brunnen

Webcode

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