Drei Denkmalpflege-Projekte werden unterstützt - 1

Kunst

Drei Denkmalpflege-Projekte werden unterstützt

In Schwanden, Näfels und Ziegelbrücke werden durch den Kanton und die Gemeinden drei Denkmalpflege-Projekte unterstützt.

Hochkamin Jenny-Areal, Ziegelbrücke
Der Hochkamin auf dem Jenny-Areal in Ziegelbrücke muss restauriert werden. Aufgrund von Frostschäden platzen Teile des Verputzes und Teile der Backsteine ab. Das Vorhaben ist dringlich, die Vorbereitungsarbeiten dazu haben schon begonnen. Voraussichtlich Anfang Herbst 2020 werden die Arbeiten beendet sein. Das Objekt ist Bestandteil des Jenny-Areals in Ziegelbrücke. Dieses ist als Spezialfall im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung erfasst. Es steht zudem als Einzelobjekt unter Schutz von Bund und Kanton. An die beitragsberechtigten Kosten von 249'500 Franken leistet der Kanton einen Beitrag von maximal 41'916 Franken (16.8%), der maximale Gemeindebeitrag beträgt 27'944 Franken (11,2%).

Letzhof / Haus an der Letz, Näfels
Das Bauvorhaben sieht eine Gesamtrestaurierung des Letzhofs in Näfels vor. Die Arbeiten sollen demnächst beginnen und Ende 2020 abgeschlossen sein. Der dreigeschossige Massivbau mit Steilgiebel und Dachgauben wurde spätestens 1674 errichtet. Die herrschaftlichen Ausmasse zeigen sich vor allem im Innern mit einer baukünstlerisch wertvollen Kassettendecke, die aus der Bauzeit stammt. Zusammen mit Kirche, Haus an der Letz und Sendlenwiese bildet es ein sehr wichtiges architektonisches Ensemble, das anfangs 21. Jahrhundert mit einer durch eine gemeinsame Aussenraumgestaltung verbundenen, in ihrer Erscheinung jedoch eher modernen Wohnüberbauung aus vier kubischen Baukörpern um einen kreuzförmigen Innenhof ergänzt wurde. An die beitragsberechtigten Kosten von 493'500 Franken leistet der Kanton einen Beitrag von maximal 62'118 Franken (12.6 %), der maximale Gemeindebeitrag beträgt 41'412 Franken (8.4%).

Rossgaden im Thon, Schwanden
Das Vorhaben sieht die Umnutzung des historischen Rossgadens des Blumerhauses II im Thon, Schwanden, in ein Wohnhaus vor. Im Innern wird die Stallscheune für Wohnzwecke in Räume unterteilt, am Äusseren sind substanzerhaltende Massnahmen geplant. Die Fertigstellung ist bis Ende 2020 vorgesehen. Der Rossgaden gehört zu einer spezifischen Gruppe von Bauten, die ausschliesslich im Zusammenhang mit Fabrikantenvillen im 19. Jahrhundert entstanden sind. Sie dienten zum Einstellen der Kutschen und Pferde. An die beitragsberechtigten Kosten von 362'223 Franken leistet der Kanton einen Beitrag von maximal 43'466 Franken (12%), der maximale Gemeindebeitrag beträgt 28'978 Franken (8%).

Autor

Departement Bildung und Kultur

Kategorie

  • Kultur
  • Glarus

Publiziert am

02.07.2020

Webcode

guidle.com/nRxLJN