«Der grösste Teil der Notfalleintritte zeichnet sich in der Unfallchirurgie ab.»
«Der grösste Teil der Notfalleintritte zeichnet sich in der Unfallchirurgie ab.»

Dies & Das

Gesichter und Geschichten aus dem Kantonsspital Glarus (9/11)

Im und um das Kantonsspital Glarus herum arbeiten viele verschiedene Menschen. Für den Geschäftsbericht 2017 haben sie einen Einblick in ihren Alltag gewährt. Wir stellen jede Woche ein Gesicht und seine Geschichte auf der Glarner Agenda vor.

DR. MARTIN WALLISER & DR. HELENA KÜBLER: UNFALLCHIRURGIE AM PULS

Die Unfallchirurgie ist schon seit Jahren ein wichtiger Tätigkeitsbereich der Chirurgie am Kantonsspital Glarus. Vor zehn Jahren war die Skisaison mit den Wintersportunfällen die strengste Zeit mit deutlich mehr Notfällen und Eingriffen als in anderen Jahreszeiten. Mittlerweile haben wir aber auch über die Sommer- und Herbstmonate einen deutlichen Zuwachs an Fällen festgestellt, wie Fahrrad-, Funsport- und Wanderunfälle. Jedes Jahr werden hunderte von Knochenbrüchen und andere Unfallfolgen opera-tiv versorgt. Da der Kanton Glarus ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen ist, wird unser Arbeitsalltag auch durch viele ausserkantonale und ausländische Patienten bereichert.

Im Juli 2017 wurden die Stellenprozente im Bereich Traumatologie von 80 auf 150 Prozent fast verdop-pelt. Mit Job Sharing können wir – Dr. med. Martin Walliser und Dr. med. Helena Kübler – eine lückenlo-se fachkompetente Behandlung gewährleisten, auch bei komplexeren Verletzungsmustern. Während der «Unfallhochsaison» im Sommer und Winter planen wir beide unsere Anwesenheit ein. So können wir auch den potentiell erhöhten Bedarf abdecken. Wie viele Patienten tatsächlich in die Unfallchirurgie kommen, kann man allerdings nie genau vorhersehen. Viele Faktoren spielen eine Rolle, wie das Wetter und die Schneeverhältnisse.

Da nicht jeder verletzte Patient am Unfalltag chirurgisch versorgt werden kann oder muss, treffen wir zwei Szenarien an: bereits operierte Patienten und solche, deren definitive Versorgung noch ansteht. Bei Letzteren analysieren wir anhand der Röntgenbilder das Verletzungsmuster, um dann gemeinsam die Vorgehensweise zu planen. Bei bereits operierten Patienten besprechen wir, welche ambulanten Kontrollen während der Rehabilitation notwendig sind. Die Übergabe sollte möglichst persönlich am Krankenbett geschehen. Von Anfang an waren wir überzeugt, dass sich dieses Konzept gut umsetzen lässt. Im Alltag erleben wir sowohl für uns, als auch für die Patienten und vor allem für die Mitarbeiten-den eine von Vertrauen und Kollegialität geprägte erfolgreiche Zusammenarbeit.


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Über Dr. med. Helena Kübler uns Dr. med. Martin Walliser:
Dr. med. Walliser und Dr. med. Helena Kübler sind Leitende Ärzte in der Unfallchirurgie (Traumatologie). Da die Unfallchirurgie am Kantonsspital Glarus gross ist und über eine gute Infrastruktur verfügt, ist sie auf alle Arten von Extremitäten-Verletzungen spezialisiert. Für andere Spezialfälle, wie Verletzungen an der Wirbelsäule oder Schädel-Hirn-Verletzungen, arbeiten die beiden Ärzte eng mit dem Kantonsspital Graubünden zusammen. Spezielle Fälle behandeln sie interdisziplinär

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Autor

Kantonsspital Glarus

Kontakt

Kantonsspital Glarus AG
Burgstrasse 99
8750 Glarus
info@ksgl.ch
055 646 33 33

Kategorie

  • Leute

Publiziert am

06.12.2018

Webcode

guidle.com/cw7F9K