Andreas Engweiler und Marianne Daepp
Andreas Engweiler und Marianne Daepp

Kunst

Neues Präsidium für den Verein BSINTI Kultur

Marianne Daepp und Andreas Engweiler übernehmen ab 1. Februar 2021 das Präsidium des Vereins BSINTI Kultur, des Trägervereins des beliebten Kulturlokals in Braunwald. Bettina Tamò und Fridolin Walcher geben die Leitung, die sie während zwei Jahren interimistisch innehatten, ab und bleiben als Kulturbeauftragte im Vorstand.

Im Herbst 2018 schlossen sich die BSINTI AG und der Verein BSINTI Kultur zu einem gemeinsamen Organ zusammen. Der damalige neue Vorstand wurde aus Vorstandsmitgliedern der früheren AG und des Vereins gebildet. Bettina Tamò und Fridolin Walcher, beide langjährige Kulturbeauftragte des Vereins, erklärten sich bereit, das Präsidium interimistisch für zwei Jahre zu übernehmen.

Kontinuität trotz neuer Leitung
Der Vorstand ist sehr glücklich, dass sich nun Marianne Daepp, seit 2019 im Vorstand, und Andreas Engweiler, vormaliger Präsident der BSINTI AG, entschieden haben, per 1. Februar 2021 gemeinsam die Leitung der Vereinsgeschäfte zu übernehmen und das Interimspräsidium abzulösen und zu entlasten.
Die in Zürich wohnhafte Innenarchitektin Marianne Daepp bezeichnet sich selbst als «Newcomerin». Sie hat seit vier Jahren eine kleine Ferienwohnung in Braunwald und lernte das BSINTI durch Fridolin Walcher kennen. Ihr Ziel ist, das Kultur- und Lesecafé BSINTI in derselben Philosophie weiterzuführen. Andreas Engweiler ist Geschäftsleiter einer Wohnbaugenossenschaft in Zürich. Er besitzt ein Ferienhaus in Braunwald und engagiert sich seit vielen Jahren vor Ort, davon seit 2016 für das BSINTI. «Das BSINTI in Braunwald ist eine Herzenssache – wie der Ort so liegt mir auch das BSINTI-Projekt, das Lokal und die Kultur am Herzen.»

Das BSINTI als relevanten Kulturort gefestigt
Fridolin Walcher und Bettina Tamò hatten mit der Kulturprogrammierung und der Vereinsleitung ein anspruchsvolles Doppelmandat inne. Es ist ihr einzigartiger Verdienst, dass sie das BSINTI im Glarnerland und darüber hinaus als relevanten Kulturort etablierten. Durch das grosse Netzwerk, das sie aufbauten und pflegten, sowie durch ihre viele persönlichen Kontakte im Kanton und in der Kulturszene haben sie das BSINTI zu einer breit geschätzten Kulturinstitution im Kanton Glarus heranwachsen lassen, die niemand mehr missen möchte. Fridolin Walcher und Bettina Tamò steuerten das BSINTI mit enormem Engagement und einer umsichtigen Leitung. Beide bleiben im Vorstand und können sich fortan wieder auf ihre Funktion als Kulturverantwortliche konzentrieren.

Autor

Glarner Agenda

Kategorie

  • Kultur

Publiziert am

08.02.2021

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