Bild: pixabay.com
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Dies & Das

Solidarität mit dem Gesundheitspersonal

Die Gewerkschaften VPOD, Syna und der Berufsverband SBK rufen diese Woche in der ganzen Schweiz zu Aktionen im Gesundheitsbereich auf. Der Klimastreik stellt sich hinter die Protestwoche und die Forderungen des Bündnis. Mit den beteiligten Organisationen habe man sehr gute Beziehungen und es sei daher nur konsequent, sich mit dem Gesundheitspersonal zu solidarisieren.

Eine konsequente Bekämpfung der Corona-Krise wäre ohne ein Gesundheitspersonal, welches ausserordentliche Leistungen erbrachte und immer noch erbringt, unmöglich gewesen. Das Personal macht zudem seit Jahren auf die schlechten Arbeitsbedingungen und den Personalmangel aufmerksam und wird dabei von Politik und Arbeitgebern ignoriert.

Um seinen Forderungen Druck zu verleihen, ruft das Gesundheitspersonal diese Woche zur schweizweiten Aktionswoche auf.

Solidaritätsbekundungen erhält das Bündnis dabei vom Klimastreik. “Der Klimastreik und die Gewerkschaften pflegen seit Langem eine enge Beziehung. Nächstes Jahr werden wir zusammen den Strike for Future durchführen. Wir konnten immer wieder auf die Unterstützung der Gewerkschaften bei vergangenen Aktionen zählen. Für uns ist es daher nur konsequent, wenn wir uns nun auch mit dem Gesundheitspersonal und ihren Forderungen solidarisieren.”, meint die 16-jährige Informatiklernende Leandra Breu aus St. Gallen.

Der 22-jährige Student Robin Augsburger aus La Chaux-de-Fonds ergänzt: “Eine klimagerechte Gesellschaft braucht notwendigerweise ein gut ausgebautes Gesundheitssystem mit sicheren und guten Arbeitsbedingungen für die Arbeiter*innen. Das Gesundheitswesen gehört zum Care-Sektor, welcher arm an Treibhausgasen ist und nicht profitorientiert sein sollte. Klimaschutz bedeutet eine Stärkung dieses Bereichs.”

“Die Klimakrise stellt das Gesundheitswesen vor neue Herausforderungen, wie die wachsende Zahl von Menschen zeigt, welche immer länger und intensiver gesundheitsschädlicher oder sogar tödlicher Hitze ausgesetzt sind. Um auch in Zukunft ein krisensicheres Gesundheitssystem zu haben, dürfen keine Abbaumassnahmen durchgesetzt werden und die Forderungen nach einer einer Corona-Prämie, mehr Rechten am Arbeitsplatz und sicheren Arbeitsbedingungen müssen umgehend erfüllt werden.”, fügt die 27-jährige Lehrerin Michelle Reichelt aus Adliswil hinzu.

Quelle: Newsletter Klimastreik Schweiz, https://climatestrike.ch/de/news

#klimaglarus

Autor

Klimabewegung Glarus

Kontakt

Klimastreik Schweiz
+41 52 770 12 24

Kategorie

  • Schweiz

Publiziert am

27.10.2020

Webcode

guidle.com/jYpwhc