Schauspiel

Im Westen nichts Neues

Stadthalle Weinheim, Weinheim

1914: Der 19-jährige Paul Bäumer und seine Klassenkameraden haben das Abitur in der Tasche und melden sich, angestachelt von ihrem Klassenlehrer, mit Begeisterung zum Dienst im Ersten Weltkrieg. Vier Jahre überlebt Paul im ständigen Angesicht des Todes – alles scheint ein gutes Ende zu nehmen, doch das Schicksal hat einen anderen Plan. Paul Bäumer fällt im Oktober 1918 – an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich auf den Satz „Im Westen nichts Neues“ beschränkt.
Sein nach dieser Meldung benannter Roman macht Erich Maria Remarque 1928 schlagartig berühmt: Blutjunge Männer, ausgesetzt einer Hölle aus Trommelfeuer, Schützengräben und Giftgasangriffen, berichten schonungslos vom Alltag des Krieges. Sie beschreiben den traumatischen Wechsel zwischen untätiger Langeweile und tödlichem Gefecht, zwischen patriotischem Heldenmythos und Einsamkeit, zwischen Sprachlosigkeit in der Heimat und Kameradschaft im Feld. Ohne Übergang steht das Grauen neben der Sinnlosigkeit, der Duft eines Spanferkels neben zerfetzten Leibern…
©Marina Maisel

Datum

20.01.2027
19:30 Uhr

Einlass: 18.30 Uhr

Preis

21.00€ - 27.00€
Karten für Rollstuhlfahrer und deren Begleitperson sind nur über den Veranstalter unter kulturbuero@weinheim.de erhältlich.
Preise für Schwerbeschädigte ab 80% GdB.
Ermäßigte Preise für Schüler, Studenten und Auszubildende nach Vorlage eines gültigen Ausweises.

Vorverkauf

Adresse

Stadthalle Weinheim
Birkenauer Talstraße 1
69469 Weinheim

Kontakt

Stadt Weinheim, Amt für Kultur, Tourismus & Wirtschaft
Obertorstr. 9
69469 Weinheim

Kategorie

  • Schauspiel

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